Hajo Kapfer - Hausbau
© 2021, Hajo Kapfer

Baugrube

Die erste Falle beim Bau

Das Haus ist vom Architekten gezeichnet worden, alle Anträge sind genehmigt, jetzt kann es losgehen. Baut man, wie ich es musste, mit Untergeschoss, geht das Ausschachten los. Was ich nie vermutet hätte, hier kann man schon das erste Mal beschissen werden. Wer glaubt das Bauunternhmer eigentlich wissen müssten wie groß so eine Baugrube sein muss, der täuscht. Nach der Unterschrift beim Bauunternehmen, ging es dann um den Aushub. Der war nicht Bestandteil des Hausbaus. Auf den Einwand ich hätte da Firmen die ich anfragen könne, entgegnete der Bauunternehmer, dass das problematisch werden könnte. Die Koordination zwischen Tiefbauunternehmen und Hochbauunternehmen liefe nicht immer einwandfrei. Es könnte zu Verzögerungen beim Bau kommen. Er hätte da ein Unternehmen mit dem sie immer zusammen arbeiten würden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass der Geschäftsführer des Bauunternehmens auch Geschäftsführer der Firma MK Tiefbau aus Lüdenscheid ist. Übrigens war auch der Finanzexperte für die Finanzierung dort Geschäftsführer. Beide wurden in einem späteren Verfahren wegen Betruges verurteile. Also gab es ein Angebot das ich angenommen habe. Damit saß ich in der Falle. Nach Unterschrift fiel dann auf, dass man sich mit dem Volumen des Aushubs verrechnet hat. Statt 350 cbm brauchte der Baukörper 600 cbm Aushub. Fix nochmal 3.500 Euro zusätzlich, die mal nicht vorgesehen waren. Auber auch wenn man keinen Aushub hat, kann Fels ein Problem sein. Auf der anderen Straßenseite sitzen die Bauherren auf Fels. Allgemeine bekannt im Sauerland und wenn vorneweg eine Bodenuntersuchung gemacht würde, auch keine Überraschung. Das sich selbst Sauerländer Grauwacke nicht unbedingt mit einer Baggerschaufel bearbeiten lässt, keine Überraschung. Also muss mit schwerem Gerät ran, das kostet natürlich mehr. Also: Wenn nicht gerade auf Sand gebaut wird, vorneweg eine Untersuchung des Baugrundes fordern.
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Baugrube

Die erste Falle beim Bau

Das Haus ist vom Architekten gezeichnet worden, alle Anträge sind genehmigt, jetzt kann es losgehen. Baut man, wie ich es musste, mit Untergeschoss, geht das Ausschachten los. Was ich nie vermutet hätte, hier kann man schon das erste Mal beschissen werden. Wer glaubt das Bauunternhmer eigentlich wissen müssten wie groß so eine Baugrube sein muss, der täuscht. Nach der Unterschrift beim Bauunternehmen, ging es dann um den Aushub. Der war nicht Bestandteil des Hausbaus. Auf den Einwand ich hätte da Firmen die ich anfragen könne, entgegnete der Bauunternehmer, dass das problematisch werden könnte. Die Koordination zwischen Tiefbauunternehmen und Hochbauunternehmen liefe nicht immer einwandfrei. Es könnte zu Verzögerungen beim Bau kommen. Er hätte da ein Unternehmen mit dem sie immer zusammen arbeiten würden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass der Geschäftsführer des Bauunternehmens auch Geschäftsführer der Firma MK Tiefbau aus Lüdenscheid ist. Übrigens war auch der Finanzexperte für die Finanzierung dort Geschäftsführer. Beide wurden in einem späteren Verfahren wegen Betruges verurteile. Also gab es ein Angebot das ich angenommen habe. Damit saß ich in der Falle. Nach Unterschrift fiel dann auf, dass man sich mit dem Volumen des Aushubs verrechnet hat. Statt 350 cbm brauchte der Baukörper 600 cbm Aushub. Fix nochmal 3.500 Euro zusätzlich, die mal nicht vorgesehen waren. Auber auch wenn man keinen Aushub hat, kann Fels ein Problem sein. Auf der anderen Straßenseite sitzen die Bauherren auf Fels. Allgemeine bekannt im Sauerland und wenn vorneweg eine Bodenuntersuchung gemacht würde, auch keine Überraschung. Das sich selbst Sauerländer Grauwacke nicht unbedingt mit einer Baggerschaufel bearbeiten lässt, keine Überraschung. Also muss mit schwerem Gerät ran, das kostet natürlich mehr. Also: Wenn nicht gerade auf Sand gebaut wird, vorneweg eine Untersuchung des Baugrundes fordern.
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