Hajo Kapfer - Hausbau
© 2021, Hajo Kapfer

und danach?

Was darf man nach Fertigstellung

erwarten? - Nichts Gutes!

Wenn Sie an ein Unternehmen wie die Firma mit der ich gebaut habe geraten, richten Sie sich auf etliche Jahre mit Ärger ein. Das fängt damit an, dass die Mängel die bei der Abnahme protokolliert wurden, plötzlich keine Mängel mehr sind. Dann dürfen Sie bei Gericht ein selbständiges Beweissicherungsverfahren beantragen. Kostet vorneweg erst mal ca. 3.000 Euro damit das Gericht einen Gutachter bestellen kann. Wenn Sie es richtig gemacht haben, dann haben Sie noch ausreichend finanzielle Mittel in der Rückhand oder besser die letzten Abschläge, unter geltend machen der Mängel, nicht beglichen. Spätestens wenn Sie das Beweissicherungsverfahren eingeleitet haben, wird das Bauunternehmen auf die Restschuld klagen. Wenn es Ihnen dann wie mir passiert, dass das Gericht beide Verfahren zu einem Vergleich in einem Gütetermin heranzieht, wird es wieder interessant. In meinem Fall wollte das Bauunternehmen knapp 26.000 Euro. Im Vergleich bekamen sie noch 6.000 Euro, die restlichen 20.000 Euro konnte ich zur Beseitigung der Mängel aufwenden. Schon erstaunlich wie manche Menschen von Ihrer miserablen Arbeit überzeugt sind.
Das muss es aber noch nicht gewesen sein. Erstellen Sie dann eine Website mit Mängeln, kann es Ihnen passieren, dass Sie plötzlich anwaltliche Post bekommen. Man ist nicht damit einverstanden, dass Sie die Mängel öffentlich machen, geschweige denn auch noch den Namen des Unternehmens nennen. Hier habe ich den Fehler gemacht. Beim Gütetermin vor dem Landgericht Köln hat der vorsitzende Richter erkennen lassen, dass alles auf der Homepage auf Tatsachen beruht und die Klage des Bauunternehmens keine Chance hätte. Ich Idiot habe mich aber darauf eingelassen den Namen der Firma von der Homepage zu nehmen. Also habe ich wie in der Klage gefordert, auf jeder Seite der Homepage den Namen des Unternehmens herausgenommen. Da aber in den Quelltexten weiterhin der Name aufgetaucht ist, hat das Bauunternehmen dagegen geklagt und vor dem Amtsgericht Lüdenscheid Recht bekommen. Bei einem Quelltext handelt es sich um ein öffentlich zugängliches Dokument das jeder Nutzer leicht einsehen kann. Mache ich auch so, bevor ich mir eine Homepage anschaue, lese ich erst einmal den Quelltext.
Hajo Kapfer - Hausbau
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und danach?

Was darf man nach Fertigstellung

erwarten? - Nichts Gutes!

Wenn Sie an ein Unternehmen wie die Firma mit der ich gebaut habe geraten, richten Sie sich auf etliche Jahre mit Ärger ein. Das fängt damit an, dass die Mängel die bei der Abnahme protokolliert wurden, plötzlich keine Mängel mehr sind. Dann dürfen Sie bei Gericht ein selbständiges Beweissicherungsverfahren beantragen. Kostet vorneweg erst mal ca. 3.000 Euro damit das Gericht einen Gutachter bestellen kann. Wenn Sie es richtig gemacht haben, dann haben Sie noch ausreichend finanzielle Mittel in der Rückhand oder besser die letzten Abschläge, unter geltend machen der Mängel, nicht beglichen. Spätestens wenn Sie das Beweissicherungsverfahren eingeleitet haben, wird das Bauunternehmen auf die Restschuld klagen. Wenn es Ihnen dann wie mir passiert, dass das Gericht beide Verfahren zu einem Vergleich in einem Gütetermin heranzieht, wird es wieder interessant. In meinem Fall wollte das Bauunternehmen knapp 26.000 Euro. Im Vergleich bekamen sie noch 6.000 Euro, die restlichen 20.000 Euro konnte ich zur Beseitigung der Mängel aufwenden. Schon erstaunlich wie manche Menschen von Ihrer miserablen Arbeit überzeugt sind.
Das muss es aber noch nicht gewesen sein. Erstellen Sie dann eine Website mit Mängeln, kann es Ihnen passieren, dass Sie plötzlich anwaltliche Post bekommen. Man ist nicht damit einverstanden, dass Sie die Mängel öffentlich machen, geschweige denn auch noch den Namen des Unternehmens nennen. Hier habe ich den Fehler gemacht. Beim Gütetermin vor dem Landgericht Köln hat der vorsitzende Richter erkennen lassen, dass alles auf der Homepage auf Tatsachen beruht und die Klage des Bauunternehmens keine Chance hätte. Ich Idiot habe mich aber darauf eingelassen den Namen der Firma von der Homepage zu nehmen. Also habe ich wie in der Klage gefordert, auf jeder Seite der Homepage den Namen des Unternehmens herausgenommen. Da aber in den Quelltexten weiterhin der Name aufgetaucht ist, hat das Bauunternehmen dagegen geklagt und vor dem Amtsgericht Lüdenscheid Recht bekommen. Bei einem Quelltext handelt es sich um ein öffentlich zugängliches Dokument das jeder Nutzer leicht einsehen kann. Mache ich auch so, bevor ich mir eine Homepage anschaue, lese ich erst einmal den Quelltext.